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Landeskirchliche Gemeinschaft Grevenbroich | Vom-Rath-Straße 2 | 41515 Grevenbroich
Gemeinde mittendrin
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Im Oktober schrieb ich über Josef mit dem Spitznamen “Tröster”. Auf seine Initiative hin wurde Paulus erst  in die christliche Gemeinde aufgenommen -ja, der Apostel Paulus von dem wir die meisten Briefe im Neuen  Testament und die Berichte über die verschiedenen Missionsreisen haben. Er ist dafür verantwortlich! Unter  seinem Namen Barnabas finden wir ihn auch als Leiter der ersten Missionsreise. Er ist ein Missionar und ein  echter Mentor!  Was ist eigentlich ein Mentor? In unserem Kontext -Gemeinde- ist das eine Person, die einer anderen hilft, im  Glauben zu wachsen und charakterlich zu reifen. Das tut der Mentor, indem er jemandem hilft, seine  Erlebnisse im Licht biblischer Wahrheiten und Prinzipien zu reflektieren. Man kann sich nämlich nur geistlich  entwickeln, wenn man sich an dem orientiert, was Gott selbst zum Thema “echt Menschsein” sagt. Der Mentor  bietet Feedback und fragt nach. Weil sonst viele gute Vorsätze schon im Ansatz stecken bleiben. Er geht mit  gutem Beispiel voran. Denn nur wenn wir etwas sehen, können wir es wirklich verstehen und nachmachen.  So ging Barnabas erst mit Paulus und dann auch mit Markus um. Und solche Menschen brauchen wir in der  Gemeinde. Denn Markus war ein Problem! Das soll man ja nicht über Menschen sagen, aber über die Frage, ob  er weiter im Team von Barnabas und Paulus mitarbeiten könnte, kam es zum Streit. Lukas ist da ganz klar:” Und  sie kamen scharf aneinander, sodass sie sich trennten.” (Apg 15,39) Markus war damals Teil des ersten  Missionsteams. Aber er trennte sich unterwegs von der Gruppe und lies die anderen im Stich. Paulus war  danach der Meinung, dass man ihn in Zukunft nicht mehr mitnehmen könne. Barnabas wollte es noch einmal  versuchen. Und weil man sich nicht einigen konnte, trennten sich Paulus und Barnabas. Paulus suchte sich Silas  als neuen Mitarbeiter. Barnabas hielt weiter zu Markus und nahm ihn noch einmal unter seine Fittiche.  Und offensichtlich ist ihm etwas geglückt, was nicht ganz einfach ist. Er konnte Markus helfen, seine Probleme  zu überwinden und sich als geistlicher Leiter zu entwickeln. Markus nutze seine zweite Chance und lernte von  ihm. So gut, dass viel später auch Paulus anerkennen musste:”Ich könnte ihn hier gut gebrauchen.” (2. Tim 4,11  nach der “Neuen evangelischen Übersetzung”)  Für unsere Gemeinde wünsche ich mir, dass wir Mentoren werden. Dann können wir denen, die im Glauben reifen wollen, gute Vorbilder und Ratgeber sein. Für die, die mit Problemen und Schwierigkeiten kämpfen, könnten wir  Tröster und Ermutiger sein. So könnten wir helfen, dass mehr Menschen zu reifen Christen werden. Und die  könnten dann wieder anderen so helfen, wie ihnen geholfen wurde. Im Grunde ist es ganz einfach und du könntest heute schon anfangen! Suche dir jemand zum Gespräch und  dann: Gut zuhören, geduldig sein und aus der Weisheit Gottes und dem eigenen Leben Impulse geben, die  weiterhelfen.  Dein Jürgen. 
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