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Landeskirchliche Gemeinschaft Grevenbroich | Vom-Rath-Straße 2 | 41515 Grevenbroich
Gemeinde mittendrin
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Wie kann ich aus Fehlern lernen? >>Garnicht!<<, sagen manche. >>Besser aufpassen!<<, sagen andere. Zugegeben: es ist nicht leicht, aus seinen  Fehlern zu lernen. Manchmal tappt man zweimal, dreimal oder noch häufiger in die gleiche Falle. Warum  eigentlich? Ich glaube, weil wir uns nicht immer die Zeit nehmen, über das nachzudenken, was mit uns passiert  ist.  Wenn wir das täten, dann könnten wir wirklich unser Leben in der Kraft des Heiligen Geistes umkrempeln. Ich  kann das erst einmal für mich alleine tun. Dann sind die folgenden Schritte hilfreich.  Ich schaue mir genau an, was passiert ist. >>Was habe ich getan?<< >>Ist ein Schaden entstanden?<<  >>Wurde jemand verletzt?<< >>Sind dadurch Türen geschlossen worden?<< >>Oder hat sich dadurch sogar eine  neue Möglichkeit ergeben, die ich nun nutzen könnte?<<  Ich schaue mir genau an, warum etwas passiert ist. Und ich frage immer weiter >>warum?<<. Das bringt  mich in die Tiefe. So gehe ich dem Problem wirklich auf den Grund. Nur so kann ich den Hebel für Veränderung  umsetzen.  Jesus will mich ja ganz verändern, nicht nur oberflächlich. Dazu muss ich ihn in die Tiefe meiner Seele blicken  lassen.  Ich schaue mir jetzt an, welche Optionen ich habe. >>Was könnte ich jetzt tun?<< >>Was könnte ich anders  machen?<< >>Welcher Glaubensschritt ist jetzt notwendig?<<  Schließlich entscheide ich, was ich tue. Und bis wann! Das muss ich in den Kalender schreiben. Oder besser  noch jemand bitten, mich daran zu erinnern.  Bei all dem kann mir Barnabas helfen. (Mehr dazu steht schon in der Oktober- und November-Ausgabe der  Gemeindeinfos). Er stellt mir die Fragen, die ich mich nicht zu stellen traue. Er spiegelt die Geduld und Liebe  Jesu wieder, die nötig ist, wenn ich mein Innerstes erforschen will. Er zeigt die Hartnäckigkeit, die ich jetzt  brauche um nicht zu schnell aufzugeben.   Wie tut er das? Der Apostel Paulus gibt der Gemeinde in Ephesus einige Empfehlungen dazu:  >>Verzichtet auf schlechtes Gerede, sondern was ihr redet, soll für andere gut und aufbauend sein, damit sie  im Glauben ermutigt werden. Achtet darauf, den Heiligen Geist nicht durch euer Verhalten zu betrüben. Denkt  viel mehr daran, dass ihr sein Siegel tragt und dadurch die Gewissheit habt, dass der Tag der Erlösung kommen wird. Befreit euch von Bitterkeit und Wut, von Ärger, harten Worten und übler Nachrede sowie jeder Art von  Bosheit. Seid stattdessen freundlich und mitfühlend zueinander und vergebt euch gegenseitig, wie auch Gott  euch durch Christus vergeben hat.<< - Epheser 4, Vers 29  Paulus hat vor zweitausend Jahren schon gewusst, wie man mit Menschen redet. Unter seiner Predigt haben  sich viele bekehrt. In seiner Seelsorge haben viele den Weg zu Gott gefunden. Und wenn man den findet, dann  findet man auch zurück zu seinem Nächsten.  Dein Jürgen.
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