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Landeskirchliche Gemeinschaft Grevenbroich | Vom-Rath-Straße 2 | 41515 Grevenbroich
Gemeinde mittendrin
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Ich freue mich, dass zu uns immer wieder neue Besucher kommen. Wer zum ersten Mal kommt ist bei uns  herzlich willkommen. Egal ob du neugierig bist, oder Freunde dich eingeladen haben. Egal ob du an Jesus  glaubst, oder nur mal schnuppern willst. Hereinspaziert! Du wirst sehen, ob du dich wohl fühlst oder nicht. Und  ich freue mich schon, dich nächste Woche wieder begrüßen zu können.  Heute lautet meine Frage darum: Wie hält man Menschen in der Gemeinde? Wie können sie so eingebunden  werden, dass sie nie auf die Idee kämen, wieder wegzugehen? Was lässt jemand wiederkommen, was hält ihn  bei uns? Ich glaube, es liegt am Barnabas-Faktor.  Apg 4,36-37: Ein Beispiel dafür war Josef, den die Apostel Barnabas nannten (das bedeutet >>Sohn des  Trostes<<). Er gehörte zun Stamm Levi und kam ursprünglich von der Insel Zypern. Josef verkaufte eínen  Acker, den er besaß, und brachte den Aposteln das Geld als Hilfe für die Bedürftigen.  Josef, ein Mann mit einem Spitznamen. Und was für einen! Als Jesus seinen Jüngern sagt, dass er sie verlassen  muss, sind sie natürlich traurig. Wenn man drei Jahre so intensiv mit Jesus zusammen war, dann kann man sich  garnicht vorstellen, dass das vorbei sein könnte. Eine solche Gemeinschaft: Das Lachen und Weinen, die  staubigen Straßen und Dörfer, aber auch der Tempel in Jerusalem. Die Reden und Wunder. Mit Jesus auf dem  Meer und nachts im Gebet versunken. Das kann nicht einfach vorbei sein. Oder doch? Wie kann es noch besser  kommen? Indem Jesus den heiligen Geist sendet, den er verspricht. Nicht nur Jesus mit uns, sondern Gott in  uns. Ganz anders, aber nötig! Ein Ermutiger und Tröster, einer der uns versteht, und das, was wir selbst nicht  verstehen, vor Gott bringt. So ist der Heilige Geist.  Und jetzt hat die Gemeinde einen Mann mit diesem Spitznamen. Einer, der so mit dir redet, dass es dir gut tut.  Einer, der die Wahrheit in Liebe sagt. Und zwar so, dass du gern auf ihn hörst. In Jerusalem gibt es ihn. In der  Apostelgeschichte hören wir von ihm. Zum ersten Mal als er seinen Acker verkauft - wahrscheinlich ein richtig  teures Grundstück auf Zypern. Bauland in Top-Lage  mit Meerblick vielleicht. Ein Mann mit Herz für die, denen  es nicht so gut ging. Und mit Mut sogar auf die zuzugehen, vor denen andere Angst hatten. Paulus war so eine  Person. Selbst nachdem er schon Christ war! In Apg 9,26 heißt es: “Als Saulus wieder in Jerusalem eintraf,  versuchte er, sich mit den Gläubigen dort in Verbindung zu setzen, aber alle hatten Angst vor ihm, dass er  wirklich zu Jesus gehörte.” Nur Barnabas traute sich:  Doch schließlich führte Barnabas ihn zu den Aposteln und erzählte ihnen, wie Saulus auf dem Weg nach  Damaskus den Herrn gesehen hatte. Er berichtete ihnen, was der Herr zu ihm gesagt hatte und wie mutig  Saulus in Damaskus im Namen von Jesus gesprochen hatte. Daraufhin nahmen die Apostel Saulus in die  Gemeinde auf. (V.27+28)  Barnabas hatte Mut und lud Paulus ein. Er traute sich und vertraute ihm. Und umgekehrt war es genauso. Auch  Paulus musste sich jemanden offenbaren und nicht nur von seiner Begegnung mit Jesus sondern auch von den  Niederlagen danach erzählen. Barnabas konnte Paulus halten. Und er nahm ihn sogar mit auf die erste  Missionsreise. Das war Gottes Plan für diese beiden!  Dein Jürgen. 
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