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Landeskirchliche Gemeinschaft Grevenbroich | Vom-Rath-Straße 2 | 41515 Grevenbroich
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Manchmal sieht es so aus, als würden Christen sich die Rosinen aus der Bibel picken! Sie lesen die Texte,  die ihnen gefallen und halten sich an die Regeln, die ihnen aus heutiger Sicht sinnvoll erscheinen. Aber soll das der richtige Umgang mit der Bibel sein?  Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele. Das Zeugnis des HERRN ist gewiss   und macht die Unverständigen weise. Die Befehle des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz.  (Psalm 19,8f) Paulus, der das ganze Alte Testament als Heilige Schrift kannte, schreibt: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung,  zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet. (2 Tim 3,16f) Müssten wir dann nicht auch die Bibel ernst nehmen? Jesus ist das endgültige Opfer Ein großer Teil des AT beschäftigt sich mit den Opfern in der Stiftshütte und im Tempel. Es behandelt die  Frage, wie man als Mensch in der Nähe eines heiligen Gottes leben kann. Diese Opfer zeigen immer  wieder, dass der Mensch als “unrein” betrachtet wird und ohne Reinigung nicht in die Gegenwart Gottes  treten kann. Ohne ein tiefes Verständnis der Opfer ist  auch die Botschaft Jesu und das Leben der Christen nicht zu  verstehen. Johannes der Täufer sagt von Jesus: ”Siehe, das ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt  hinweg nimmt.” (Joh 1,29) Würden wir die Texte, die vom Opfer sprechen, einfach weglassen, würden wir  eine Kernaussage von Gottes Liebe für uns opfern: “Denn Gott zeigt seine Liebe zu uns darin, dass  Christus für uns starb als wir noch Sünder waren.” (Röm 5,8) Auch unser Leben als Christen ist nicht vorstellbar, wenn wir nicht die Bedeutung der Opfer verstehen.  Paulus fordert uns nämlich auf: “Ich ermahne euch nun, ... dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das  lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei.” (Röm 12,1) Darüber hinaus zeigt das AT auch schon, dass der Tempelgottesdienst und seine Opfer auf etwas Größeres hindeuten, das noch in der Zukunft liegt. Ein solches Leben wird es erst aus der Kraft des Heiligen Geistes  geben können: 1 Sam 15,21f: “Siehe, Gehorsam ist besser als Opfer und Aufmerken besser als das Fett von Widdern.” Ps 51,18-19: “Denn Schlachtopfer willst du nicht, ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir  nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst  du, Gott, nicht verachten.” Hos 6,6: “Denn ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am  Brandopfer.” Als Jesus seine Jünger lehrt, sagt er zu ihnen: “Ich bin nicht gekommen, das Gesetz aufzulösen, sondern  zu erfüllen.” (Mt 5,17) Als er starb, zerriss der Vorhang im Tempel (Mk 15,38). Die Bedeutung dessen ist  klar: Der Weg zu Gott ist jetzt ohne die Rituale des AT frei! ... (Fortsetzung folgt.)
Die Rosinen aus der Bibel picken. (1.Teil) Startseite Unser Thema Über uns Galerie Links Kontakt Impressum