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Landeskirchliche Gemeinschaft Grevenbroich | Vom-Rath-Straße 2 | 41515 Grevenbroich
Gemeinde mittendrin
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Jesus sagte zu seinen Jüngern:”Ich bin nicht gekommen, das Gesetz aufzulösen, sondern zu erfüllen.”  (Matthäus 5,17). Die Forderungen, ein gerechtes und heiliges Leben zu führen, hat er erfüllt. Ihm allein gilt  das Versprechen Gottes: ”Wenn du gehorchst den Geboten des HERRN, deines Gottes, ... so wirst du  leben und dich mehren” (5. Mose 30,16). Jesus ist der einzige Mensch, der die Gebote wirklich erfülllt hat indem er voll Vertrauen und Gehorsam das  tat, was sein Vater auch tat. Er sagt: “Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.” (Johannes 5,19) Aber da, wo wir an Jesus glauben, im vertrauen und nachfolgen, wird uns diese Gerechtigkeit  zugesprochen. “So ist auch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen,  die zum Leben führt.” (Römer 5,18) Die moralischen Prinzipien bleiben erhalten Der Apostel Paulus, der Schreiber des Römerbriefes, könnte damit eigentlich genug gesagt haben. Wir  stellen aber in allen seinen Briefen fest, dass er nicht über unsere Gerechtigkeit spricht, sondern auch  Anweisungen gibt, wie man als Christ leben soll.  Dazu hat er sich aber keine neuen moralischen Prinzipien für Christen ausgedacht. Er überträgt einfach  das, was er als frommer Jude schon vom Alten Testament kannte und wendet es auf seine damaligen  Lebensumstände an. Das tut er bei so allgemein gehaltenen Aussagen wie: “Liebt einander!” (Römer 13,8) Aber er wird auch  ziemlich konkret: “Denn die Schrift sagt (5. Mose 25,4): `Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das  Maul verbinden`, und ’Ein Arbeiter ist seines Lohnes wert´.” Viele Texte des Alten Testaments zeigen uns ja Gottes Charakter; seine Liebe, Treue und Geduld mit uns.  Alles, was dort z.B. über die Liebe zum Nächsten, das Sorgen für die Armen und die Großzügigkeit gesagt  wird, bleibt somit in Kraft. Auch die Zehn Gebote werden im NT bekräftigt. Vgl. Mt 5,27-30; 1 Kor 6,9-20;  1 Tim 1,8-11. Timothy Keller sagt: “ Das Kommen Christi veränderte die Art, wie wir Gottesdienst feiern,  aber nicht wie wir leben.  Neuer Wein muss in neue Schläuche Die Texte des Alten Testaments sprechen davon, wie Menschen damals geglaubt und Gott vertraut haben.  Sie reden auch davon, wie Gott selbst ist: Heilig und unnahbar, wie Vater und Mutter, voller Liebe zu seinen  Geschöpfen und Zorn gegenüber allem, was ihnen schadet. An dieser Stelle ändert Gott sich nicht.  Deshalb schickt er seinen Sohn Jesus Christus in die Welt. Im Glauben an ihn verändert sich nun die Art  und Weise, wie wir Gott begegnen. Er ist nicht mehr im Zelt der Stiftshütte hinter einer Wolkensäule  verborgen. Er kommt uns nah. Jesus ließ sich nicht anfassen! Und es geht weiter: Durch den Heiligen Geist  wohnt er in uns - damit ist er uns also noch näher als den ersten Jüngern! Wir dürfen in großer Freiheit leben und sind nicht mehr unter dem Joch des Gesetzes. Wir dürfen es uns  auch nicht wieder auflegen lassen (Gal 5,1). In Christus gilt “der Glaube, der durch die Liebe tätig ist” (V.6).  Wir müssen heute einen angemessenen Weg finden, das zu praktizieren. Auch dabei kann uns das Alte  Testament helfen. (Fortsetzung folgt.)
Die Rosinen aus der Bibel picken. (2.Teil) Startseite Unser Thema Über uns Galerie Links Kontakt Impressum