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Landeskirchliche Gemeinschaft Grevenbroich | Vom-Rath-Straße 2 | 41515 Grevenbroich
Gemeinde mittendrin
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Deshalb beten wir auch allezeit für euch,...” (2 Thess 1,11), schreibt Paulus seinen Geschwistern in  Thessalonich. Paulus ist ein Beter. In den Erzählungen über ihn in der Apostelgeschichte und in seinen Briefen  finden wir viele Hinweise auf sein Gebetsleben. Wenn wir sein Leben betrachten, dann finden wir nicht nur den  Macher und Missionar, den Gemeindegründer und Prediger. Wir lernen auch einen Menschen kennen, der dessen  Theologie sein Leben prägt. Dazu gehören auch die Zeiten, die er im Gebet verbringt. Wahrscheinlich mehr als  wir ahnen. Denn mit einem deshalb fängt Paulus hier in V.11 seine Gebetsliste an. Und das ist interessant!   Sein Gebet basiert auf seiner Gotteserkenntnis - so wie bei uns. Paulus´erster Gedanke führt ihn zur  Dankbarkeit.  “Wir müssen Gott allezeit für euch danken, Brüder und Schwestern, wie sich´s gebührt. Denn euer Glaube  wächst sehr...” (2 Thess 1,3a) Ein erstes Zeichen der Gnade Gottes ist es, wenn man jemandes Glauben wachsen  sieht. Dieses Vertrauen in Gott, das immer größer wird, je mehr man Gott im Leben erlebt. Paulus dankt Gott  dafür! Er ist es, der sich offenbart für dieses Vertrauen - diesen Glauben - bewirkt.  “... und eure gegenseitige Liebe nimmt zu bei euch allen.” (V.3b) Auch das ein Grund zur Dankbarkeit! Denn  diese Liebe ist nicht selbstverständlich. Sie kommt aus der Erkenntnis Gottes und der Liebe zu Jesus, die die  Gläubigen kennzeichnet. Erst dann kann man auch seinen Nächsten lieben. Das ist ein Geschenk, dass mit dem  Leben im Glauben einhergeht. Denn nur dadurch wird man in einen Menschen verwandelt, der die Welt mit  Gottes Augen - und damit auch Gottes Herzen - sieht.  “Darum rühmen wir uns euer unter den Gemeinden Gottes wegen eurer Geduld und eures Glaubens in allen  Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr erduldet.” (V.4) Verfolgung und Bedrängnis sind normalerweise kein  guter Grund für Dankbarkeit. Bei Paulus schon! Denn die Geduld, mit der in Thessalonich die Schwierigkeiten  ausgehalten werden, die den Gläubigen wegen ihres Glaubens entstehen, sind schon bemerkenswert. Paulus weiß  selbst, was es heißt, für den Glauben zu leiden. Er weiß auch, dass das  nicht aus der eigenen stoischen Haltung  heraus möglich ist. Dazu braucht es die Hilfe Gottes. Und deshalb ist diese Art von Geduld, zusammen mit dem  wachsenden Glauben und der immer größeren Liebe, ein Zeichen von Gottes Gnade. Und natürlich ist das auch  eine Ermutigung für uns.  Das ist ein Anzeichen, dass Gott gerecht richten wird und ihr gewürdigt werdet des Reiches Gottes, für das  ihr auch leidet.” (V.5) Das, was Paulus in der Gemeinde wahrnimmt, ist für ihn ein sichtbares Zeichen für  Gottes Gerechtigkeit. Damit blickt er weit in die Zukunft - in der Erwartung, dass Gott recht behält! Und  bleibt in der Gegenwart, weil er weiß, dass sich bis heute Wderstand gegen den Glauben formt.  Dankbarkeit für Zeichen der Gnade Gottes! Paulus sieht, wie sich Gottes Plan entfaltet und wie seine  Geschwister in Thessalonich ein gutes Beispiel dafür sind. Das sind sie nicht, weil sie Super-Christen wären,  sondern weil Gott sie für würdig erachtet und ihnen die Kraft dazu gibt. Deshalb will ich auch immer wieder  nach solchen Zeichen der Gnade suchen, die mir die Gewissheit geben, dass sich mein Gebet lohnt.  Dein Jürgen.
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