Unser Thema
Gemeinde mittendrin
LKG - Landeskirchliche Gemeinschaft Grevenbroich
Adventszeit, Weihnachtszeit – Zeit der Besinnung? Die   Regale   sind   prall   gefüllt,   eine   Weihnachtsfeier   folgt   der   anderen   und   die   Weihnachtsmärkte   sind   wie   jedes Jahr   ein   echter   Magnet.   Glühwein,   Plätzchen,   Lebkuchen,   gebrannte   Mandeln,   Bratwurst   –   die   verschieden- sten Düfte ziehen einem in die Nase. Es ist unverkennbar: Bald ist Weihnachten! Die Zeit der Besinnung. Besinnung – wirklich? Wenn   wir   ehrlich   sind,   reden   wir   oft   von   der   Zeit   der   Besinnung,   aber   stellen   dabei   fest,   dass   wir   dem Vorweihnachtsstress    nicht    entkommen    können.    Das    Geschäftsjahr    geht    zu    Ende,    die    Termine    zum Jahresende   häufen   sich   und   auch   in   der   Familie   braucht   jeder   nur   mal   kurz   noch   schnell   irgendetwas.   Die Geschenke   besorgen   sich   nicht   von   selbst   und   schon   bald   steht   die   Essensplanung   für   die   Festtage   auf   der Tagesordnung. Von Besinnung weit und breit keine Spur. In   all   dem   Trubel   gerät   aber   vor   allem   einer   immer   mehr   in   Vergessenheit.   Nämlich   der,   um   den   es   an Weihnachten eigentlich gehen soll: Jesus Christus. Worum geht´s eigentlich? Weihnachten   feiern   wir   die   Geburt   von   Jesus   Christus,   dem   Sohn   Gottes.   Er   kam   als   kleines   Kind   vor   etwa 2000   Jahren   auf   diese   Erde.   Wenn   man   einen   Moment   darüber   nachdenkt,   gerät   man   ins   Staunen:   Gott   wird Mensch. Die Bibel beschreibt dies in Johannes 1,11 mit den Worten: „Er kam in sein Eigentum, … Der   große   Gott   macht   sich   ganz   klein   und   kommt   herab   auf   seine   Erde.   Während   die   Sensation   eigentlich nicht größer sein könnte, finden wir im weiteren Verlauf dieses Verses zugleich die größte Tragödie: …doch seine Geschöpfe, die Menschen, wiesen ihn ab.“ Statt   Ehre   und   Anbetung,   haben   Gottes   eigene   Geschöpfe   nichts   anderes   als   Ablehnung   und   Verachtung   für Jesus   übrig.   Schon   bei   seiner   Geburt   lesen   wir   davon,   dass   er   in   eine   Krippe   gelegt   wurde,   weil   kein   Platz   in der   Herberge   für   ihn   war.   Auch   im   weiteren   Verlauf   seines   Lebens   fand   er   von   vielen   Menschen   mehr Verachtung   als Anerkennung.   Der   Gipfel   der   Tragödie   kam,   als   seine   eigenen   Geschöpfe   nicht   mal   davor   Halt machten,   ihm   das   Leben   zu   nehmen.   Völlig   zu   Unrecht   folterten   ihn   die   Menschen   und   schlugen   ihn   an   ein Kreuz und ließen ihn qualvoll sterben. Dabei stellt sich die Frage: Warum lässt Gott so etwas zu? Die Antwort gibt uns die Bibel in 1. Johannes 4,9-10: „Gottes   Liebe   zu   uns   ist   daran   sichtbar   geworden,   dass   Gott   seinen   einzigen   Sohn   in   die   Welt   gesandt   hat,   um uns durch ihn das Leben zu geben. Darin   besteht   die   Liebe   –   nicht,   dass   wir   Gott   geliebt   haben,   sondern   dass   er   uns   geliebt   hat   und   seinen   Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.“