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Landeskirchliche Gemeinschaft Grevenbroich | Vom-Rath-Straße 2 | 41515 Grevenbroich
Gemeinde mittendrin
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“Seit dem Tag, an dem wir davon erfahren haben, hören wir nicht auf, inständig für euch zu beten,  dass ihr in aller Wahrheit und Einsicht, die der Geist schenkt, den Willen des Herrn ganz erkennt.  Denn ihr sollt ein Leben führen, das des Herrn würdig ist und in allem sein Gefallen findet. Ihr sollt  Frucht bringen in jeder Art von guten Werken und wachsen in der Erkenntnis Gottes. Er gebe euch in  der Macht seiner Herrlichkeit viel Kraft, damit ihr in allem Geduld und Ausdauer habt.”  (Kol 1,9-11 Einheitsübersetzung) Der Apostel Paulus schreibt hier an Menschen, deren Gemeinde er nicht selbst gegründet hat und die er deshalb  möglicherweise noch gar nicht persönlich kennt. Aber er betet für sie! Offensichtlich ist es wichtig, dass für Christen  gebetet wird. Denn es gibt Dinge, die kann man selbst nicht schaffen. Es gibt Ziele, die lassen sich nicht aus eigener  Kraft erreichen.  “Wir bitten Gott, euch Einsicht für das zu schenken, was er in eurem Leben bewirken will, und euch mit Weisheit und  Erkenntnis zu erfüllen” (V.9.NLB) Das erste, was ich kennen muss: Mein Ziel! Was hat Gott mit meinem Leben vor? Wer  soll ich sein? Welchen Aspekt seines Charakters soll ich verkörpern?  Kein Leben ist wirklich geradlinig. Und selbst Königskindern ist es heute nicht mehr in die Wiege gelegt, was sie einmal  sein werden. Deshalb ist es gut, wenn man unterwegs immer nach dem “Willen des Herrn” fragt. Soll ich heute mutiger  werden oder geduldiger? Soll ich leidenschaftlich oder selbstbeherrscht sein? Viele Menschen glauben, dass sie einfach so  oder so wären. Aber glaub mir, Gott kann und will mehr in dir wecken als das, was schon offensichtlich ist. Bete, dass du  erkennst welchen Charakterzug Gott jetzt in deinem Leben entwickeln will. “Dann werdet ihr mit eurem Leben den Herrn ehren und ihn erfeuen mit allem, was ihr tut. Auf diese Weise werdet ihr Gott  immer besser kennen lernen. (V.10) Auch die Lebensführung schließt Paulus in sein Gebet mit ein. Das Ziel zu kennen ist  ja nur Teil der Reise. Man muss auch die richtigen Wege finden, die dorthin führen.  Gerade für Christen hängen das Ziel und der richtige Weg stark von einander ab. Gott fordert uns ja heraus, mit ihm  gemeinsame Sache zu machen. Auch im geistlichen Wachstum. Wenn wir mehr wollen, dann werden wir mehr erkennen.  Wenn wir uns darauf einlassen, dann wird etwas daraus entstehen.  “Zugleich beten wir darum, dass ihr die herrliche Kraft Gottes erfahrt, damit ihr genug Geduld und Ausdauer habt für die  Anforderungen, die an euch gestellt werden.” (V.11) Ein Weg kann nur gegangen werden, wenn man stark und  ausdauernd genug dafür ist. Oft hört man Menschen sagen: “Ich kann das nicht!” Sie haben recht. Es ist nicht einfach  möglich bestimmte Dinge zu tun, sein Leben zu ändern oder Neues anzunehmen. Auch dafür betet Paulus. Er weiß, dass  wir für den Glauben Kraft brauchen. Mehr Kraft als wir selbst haben.  Erfolg im Leben stellt sich nur ein, wenn man diszipliniert und geduldig das tut, was zu tun ist. Alles andere wäre purer  Zufall und Glück. Auch im Glauben ist es nicht anders. Datz kommt: Beim Glauben haben wir es mit geistlichen Dingen zu  tun, deshalb brauchen wir auch göttliche Hilfe. Die bekommen wir, wenn wir darum bitten.  Ich lade dich ein, mit mir gemeinsam dafür zu beten, dass in unserer Gemeinde geistliches Wachstum geschieht. Bei uns  selbst, bei anderen, in der ganzen Gemeinde. Nimm dir einmal pro Woche Zeit dafür, für Menschen aus der Gemeinde zu  beten. Und dann lass uns gemeinsam darüber staunen, was Gott daraus macht.  Dein Jürgen.                                                                                                                            
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