Unser Thema
Landeskirchliche Gemeinschaft Grevenbroich | Vom-Rath-Straße 2 | 41515 Grevenbroich
Gemeinde mittendrin
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Wie geht es Dir, wenn Du jetzt  nach Hause kommst? Wenn es  draußen regnerisch und kalt ist.  Was empfindest Du, wenn Du  Deine Wohnungstür öffnest?  Heimkommen.  Wenn ich heimkomme, dann  empfängt mich wohlige Wärme.  Ich rieche die mir vertrauten  Düfte. Und ich werde von  lieben Menschen empfangen. In  der Gemeinde kann das ganz  ähnlich sein. Das soll es sogar!  Ich darf mich fast wie zu  Hause fühlen. Willkommen sein. Wenn ich vollkommen bin, dann  darf ich dazu gehören. Dann  muss ich nicht draußen stehen  oder auf der Seite. Jesus heißt  auch Menschen willkommen.  Nicht nur die Jünger! Viel  mehr. Auch die, die die Jünger  wegschicken wollen, weil sie  kein Geld haben, sie zum  Abendessen einzuladen (Mt  14,15). Auch die, die die Jünger  wegschicken wollen, weil sie zu  unreif sind (Mk 10,13). Auch  die, die die Jünger wegschicken wollen, weil sie den Plan  gefährden und Jesus auf-  halten wollen (Mk 10,48).
Es ist ein großes Vorrecht, dass  wir zur Gemeinde gehören  dürfen. Und noch größer: Wir  dürfen in seinem Namen andere  willkommen heißen.  Vertraut sein.  Wenn ich nach Hause komme,  dann ist mir alles vertraut.  Manchmal komme ich abends so  spät aus einer Sitzung, dass  alle schon schlafen. Aber ich  kann leise und ohne Licht  meinen Weg finden. Und ich  lasse auch den Alltag hinter  mir, wenn die Tür ins Schlos s  fällt. So etwas gibt es auch bei  Jesus. Er gibt sich seinen  Jüngern zu erkennen. Wenn der  Sturm  tobt (Mt 14,27) und  wenn sie aus Angst die Tür  verrammelt haben (Joh 20,19).  Ein Gottesdienst hat auch  diesen Anspruch. Du darfst  wissen, was dich erwartet! Du  lässt den Alltag zurück. Und  Jesus gibt sich für dich zu  erkennen. Fühl dich wohl. Finde  Sicherheit und Schutz.  Geliebt sein.  Zu Hause fühle ich mich wohl,  weil ich geliebt bin. Da bin ich  angenommen und akzeptiert. Da  muss ich mich nicht verstellen.  Da  trage  ich auch nicht Anzug 
und Krawatte, sondern Jog-  ginghose und T-Shirt.   Bei Jesus ist es ja auch so. Da  brauche ich mich nicht zu  verstellen. Ich kann es gar  nicht. Er kennt meine  Geschichte, so wie er die  Geschichte am Jakobsbrunnen  kennt (Joh 4,18). Er weiß, was  ich denke, auch wenn es hinter  seinem Rücken passiert (Mk  2,8). Deshalb verstelle ich mich  auch nicht vor ihm.  Mit dieser Haltung komme ich  auch in die Gemeinde. Ich liebe  die Menschen! Sie können mir  zwar etwas vormachen – anders  als bei Jesus. Aber es ist gar  nicht nötig. Ich liebe die Men-  schen trotzdem. Mit Fehlern,  Schwächen, Problemen. (Auch  wenn es mir manchmal  schwerfällt – das ist mein Ziel!)   Ich hoffe, deines auch! Ach, warum sage ich das  überhaupt? Weil über unseren  Gottesdiensten seid geraumer  Zeit dieses „Willkomen daheim“  steht. Das will ich nicht nur so  schreiben, sondern auch so  leben.
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